Heilung durch Rooibos 

Rooibos und Diabetes

Durch die Vielfalt an Polyphenolen bietet Rooibos eine starke Wirkung gegen Diabetes auf verschiedene Weise und auch vorbeugend.

Diabetes – eine Volkskrankheit

Expertenschätzungen zu Folge werden im Jahr 2030 ca. 435 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt sein. Somit entwickelt sich die Blutzucker Erkrankung immer weiter zur Volkskrankheit. In Deutschland leiden bereits 10% der Bevölkerung an Diabetes. Man unterscheidet in zwei Typen: 

Diabetes Typ 1 

Nur 5% der an Diabetes erkrankten Menschen leiden unter dieser angeborenen Form, die meist währen der Pubertät zum ersten Mal auftritt. Durch einen absoluten Insulin Mangel kann Glukose (Zucker) nicht mehr aus dem Blut in die Zellen transportiert werden, da Insulin bei diesem Transport eine Schlüsselfunktion innehat. Es entsteht ein zu hoher Blutzuckerspiegel im Körper, der gleichzeitig mit Energieverlust einher geht, weil Glukose in den Zellen zur Energiegewinnung benötigt wird. Da Insulin auch im Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt, kommt es bei Insulinmangel zusätzlich zum unkontrollierten Fettabbau. Dies führt zunächst zu starker Abmagerung und der vermehrten Ablagerung von abgebauten Fett an den Gefäßwänden, was wiederum zu Durchblutungsstörungen führt und das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte erhöht. Zudem kann es durch Aceton, welches beim Fettabbau entsteht, zu einer Übersäuerung des Blutes kommen, was zu einem diabetischen Koma führen kann.

Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 2 macht 95% der Diabetes Erkrankungen aus und entsteht durch ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. Bei stark kohlenhydratreicher Ernährung, werden im Körper immer wieder große Mengen an Insulin produziert. Wird gleichzeitig durch wenig Bewegung wenig Energie und Zucker verbrannt, herrscht im Körper ständig ein großer Überschuss an Zucker, der mit einer hohen Insulinproduktion einher geht. Wenn diese ungesunde Lebensweise über Jahre vorherrscht, werden die Zellen insulinresistent. Die Insulinproduktion läuft normal, jedoch nehmen die Zellen Glukose und Insulin nicht mehr auf. Dies führt zu einem dauerhaft hohen Blutzucker, welches die Bauchspeicheldrüse immer weiter zur Insulinproduktion anregt. Nach jahrelanger Erkrankung ist es auch möglich, dass die Bauspeicheldrüse erschöpft ist und die Insulinproduktion einstellt. 

Unterschiedliche Therapiemethoden 

Aufgrund der verschiedenen Ursachen von Diabetes 1 und 2 sind auch die Therapieansetzte unterschiedlich. Bei Diabetes 1 wird Insulin von außen zugeführt, um den Blutzucker den Zellen zugänglich machen zu können.

Bei Diabetes 2 ist keine Insulinzufuhr nötig. Eine grundsätzliche Lebensänderung mit weniger Zucker und mehr Bewegung ist von Nöten. Mit Antidiabetika wird versucht die Glukosefreisetzung in der Leber zu hemmen. Andere Medikamente versuchen, das körpereigene Insulin zu stärken. 

Polyphenole im Rooibos gegen Diabetes

Rooibos zeigt gegen Diabetes 1 und 2 wirksame Heilung, weil es in verschiedener Weise blutzuckersenkend wirkt.

Durch die vielfältigen Wirkungsstoffe, im speziellen Polyphenole, im Rooibos ergibt sich auch eine weit gefächerte Wirkung gegen Diabetes selbst und gegen viele Symptome der Krankheit. 

Das einzig in Rooibos vorkommende Falvanoid Aspalathin zeigt in Untersuchungen eine stark blutzuckersenkende Wirkung. Dies beruht darauf, dass durch Aspalathin zum einen die Glukoseaufnahme im Muskelgewebe angeregt wird und es zum anderen die Insulinabgabe in der Bauchspeicheldrüse fördert. Fadenwürmer, welche hohen Blutzuckerwerten ausgesetzt waren, überlebten durch Aspalathin länger. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Aspalathin Gene hemmen kann, welche für die Ausbildung von Enzymen der Leber, die die Zucker- und Fettproduktion ankurbeln, verantwortlich sind. Dadurch kommt es zu einer geringeren Glukosebildung. In der gleichen Studie wurde bewiesen, dass Aspalathin die Insulinproduktion von Bauchspeicheldrüsenzellen anregt.Diese Wirkungen sind positiv für Diabetes 1 und 2. 

Besondere Aufmerksamkeit erhielt eine Studie, welche im Juli 2013 von der Zeitschrift Phytomedicineveröffentlich wurde. In dieser konnte erforscht werden, dass mit Aspalathin angereicherter Grüner Rooibos Extrakt die Insulinresistenz von Muskelzellen der Maus mindern kann und die Insulinaufnahme merklich erhöht wird. Dies wäre somit ein sehr geeignetes Mittel für die Bekämpfung von Diabetes 2. Auch Roter Rooibos zeigte eine befördernde Wirkung auf die Glukoseaufnahme in den Zellen, war jedoch nicht so effektiv wie Grüner Rooibos. 

Aspalathin kann so wie auch Nothofagin Entzündungen, die durch hohen Blutzucker entstehen, hemmen.

Aspalathin und Nothofagin mindern die Synthese von den Stresshormonen Adrenalin und Cortison. Die beiden Hormone stellen dem Körper in Stressituationen schnell Zucker bereit um einsatzfähig zu sein und erhöhen die Fettsynthese und Fetteinlagerung. Dieser Mechanismus aus der Steinzeit führt in heutiger Zeit mit bewegungsarmen Alltag zu einem hohen Blutzuckerspiegel und hohen Blutfettwerten und verstärkter Einlagerung von Fett. Indem Rooibos durch seine Polyphenole die Synthese dieser Hormone schwächt, hat es auch einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel.

Auch Luteolin zeigt eine antidiabtische Wirkung, weil es die Synthese von Enzymen, welche die Zucker- und Fettneubildung fördern, unterbindet.

Durch hohen Blutzucker ausgelöste Gefäßentzündungen können durch das Flavanoid Orientin reduziert werden. 

So zeigen fast alle wichtigsten Polyphenole im Rooibos eine antidiabetische Wirkung. Dieses Gesamtpaket führt zu den positiven Forschungsergebnissen über Rooibos und seine Heilkraft gegenüber Diabetes.




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