Heilmittel gegen Schlaganfälle und Herzinfarkte 

Rooibos und das Herz-Kreislaufsystem

In vielfältiger Weise kann Rooibos durch seine wirkungsvollen Polyphenole Herz-Kreislauf Erkrankungen wie Arteriosklerose, Schlaganfälle und Herzinfarkte aktiv und vorbeugend entgegen wirken.

Volkskrankheit: Herz-Kreislauf Erkrankungen 

Zu den Herz-Kreislauf Erkrankungen zählen alle Krankheiten des Herzens und des Blutkreislaufs und umfassen unteranderem Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck , Herzinsuffizienz und ursächlich Arteriosklerose. Herz-Kreislauf Erkrankungen sind die Todesursache Nummer Eins in Deutschland und in den westlichen Industrienationen.

Ungesunde Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel führen zu hohen Cholesterienwerten und Arteriosklerose. Herz-Kreislauf Erkrankungen können somit durch die Art zu Leben sehr gut vorgebeugt werden. Rooibos kann hier in vielfältiger Weise vorbeugend und therapiebegleitend Maßnahmen unterstützen, indem es zum Beispiel cholesterinsenkend wirkt oder die Durchblutung fördert. 

Rooibos ist cholesteriensenkend und schütz vor oxidativen Stress der Blutfette

In einer Studie wurde der Einfluss von fermentierten Rooibos auf die Cholesterin Werte Untersucht. Dazu tranken sechs Wochen lang vierzig Probanden sechs Tassen Rooibos täglich. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich die LDL-Cholesterol Werte („schlechtes“ Cholesterol) signifikant verringert, währenddessen sich die Werte des „guten“ HDL Cholesterols erhöhten. Somit hat Rooibos einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte. Ein hoher Gehalt von Blutfettwerten führt zur Ablagerung dieser und somit zur Entstehung von Arteriosklerose.

Zudem lösen Blutfette oxidativen Stress und Lipide Peroxidation aus. Davor kann Rooibos mit seiner starken antioxidativen Wirkung die Zellen und Gefäße schützen.

Rooibos senkt Bluthochdruck 

ACE-Hemmer Rooibos

ACE (Angiotensin-konvertierendes Enzym) ist ein körpereigenes Enzym zur Aufrechterhaltung des Blutdrucks. Bei zu hohem Blutdruck werden in der Medizin ACE Hemmer eingesetzt, um den Blutdruck zu senken. Es konnte nachgewießen werden, dass auch Rooibos ACE hemmt und somit einen positiven Einfluss auf Bluthochdruck hat und präventiv Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugen kann. 

Einfluss auf Hormone

In einer Studie von 2012 konnte nachgewiesen werden, dass Rooibos die Synthese und die Menge von Aldosteron reduziert, welches zu Bluthochdruck führen kann.

Arteriosklerose

Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ist eine Systemerkrankung der Schlagadern, bei der sich Blutfette und Thromben an den Gefäßwänden ablagern und somit zu einer Verengung der Gefäße führt. Dadurch wird der Blutfluss gestört und im schlimmsten Fall ganz unterbrochen. Dies führt zum Herzinfarkt.

Rooibos kann in unterschiedlicher Weise vorbeugend und therapiebegleitend gegen Arteriosklerose wirken. 

Zunächst ist wirkt besonders das im Rooibos vorhandene Flavanoid Rutin als „Gefäßschützer“. Ruten stärkt die Gefäßwände und macht diese resistent gegen die Krankheit. Außerdem wirkt es effektiv gegen Blutblättchenaggregation, von daher verhindert es das Zusammenkleben von Blutblättchen, was ansonsten zu verstopften Gefäßen und somit zu Gefäßerweiterung und

Gefäßrissen führen kann. Schlaganfälle und Thrombose sind die Folge. 

Nothtofangin und Aspalathin verhindern innerhalb der Blutgefäße Miktotraumen, welche zu Plaque führen, wodurch Arteriosklerose eingeleitet wird. 

Zudem hemmen die im Rooibos enthaltenen Flavanoide die Bildung von dem Blutgerinnungsstoff Thromboxan A2. Dieser fördert die Ablagerung in den Arterien.

Rooibos schützt vor den Auswirkungen einer Mangeldurchblutung

Mangeldurchblutung entsteht, wenn die Gefäße durch Arteriosklerose langsam verschlossen werden und Blut nur geringfügig fließen kann. Einer Studie zufolge, bei der Ratten sieben Wochen lang Rooibos Extrakt eingenommmen haben, waren diese vor den Auswirkungen einer Mangeldurchblutung geschützt. Bei dem Experiment wurde die Blutzufuhr künstlich unterbrochen und somit wurde oxidativer Stress im Gewebe ausgelöst. Wahrscheinlich durch die starke antioxidative Wirkung der Flavanole im Rooibos wurde das Gewebe vor Zellangriffen und vor Zelltod geschütz. Das gleiche Experiment wurde auch mit Camellia sinensis, der Teepflanze von grünen und schwarzem Tee, durchgeführt und konnte kaum an die Ergebnisse von Rooibos ranreichen. 




Schreib einen Kommentar