Gesundheitstee Rooibos 

Wirkung von Rooibos

Die Wirkung von Rooibos auf die Gesundheit erweist sich als vielseitig und umfassend. Besonders für Schwangere und Babys ist er aufgrund des fehlenden Koffeins geeignet.

Heilwirkungen von Rooibos

Rooibos Tee besitzt aufgrund seiner zahlreichen komplexen Inhaltsstoffe eine ebenso weitgefächerte gesundheitliche Wirkung. In zahlreichen Studien der letzten Jahre konnten vermutete gesundheitliche Wirkungen des Rooibos nachgewießen werden.

So lassen sich die Heilwirkungen von Rooibos folgendermaßen zusammenfassen:

– antioxidatitiv

Durch die Einbindung von freien Radikalen wird der oxidative Stress auf den

Körper reduziert und somit Zellen von Angriffen und Zerstörung geschütz. Der

Zellalterung wird vorgebeugt. Auf zahlreiche Krankheiten, die durch oxidativen Stress entstehen, hat Rooibos eine positive Wirkung: Krebs, Diabetes, Alzheimer, Arteriosklerose.

– krebshemmend

Aufgrund der starken antioxidativen Wirkung beugt Rooibos der Bildung von

Krebszellen und Mutationen vor und kann deren Wachstum auch aktiv hemmen.

– DNA schützend

Die im Rooibos enthaltenen Flavanoide schützen durch ihre antioxidative Wirkung

die DNA vor Angriffen und beugt somit Mutationen vor, die krebs- und

tumorfördernd sein können.         

– antiallergisch

Rooibos hemmt die Histaminausschüttung in den Zellen, wodurch allergische

Entzündungen und somit allergische Reaktionen vermieden werden können.

– antibiotisch/antibakteriell

Wie in mehreren Studien nachgewiesen, wirkt Rooibos Tee gegen verschiedene

Bakterien Arten u.a. Eschericha Coli, welche z.B. Durchfallerkrankungen auslösen

können.

– antiviral

Unteranderem aufgrund des Flavonoids Quercetin wirkt Rooibos auch antiviral und

somit immunsystemstärkend. Umfassende Studien zu diesem Thema fehlen jedoch

noch.

– antifungal

In der Behandlung mit Rooibos konnte in der Vergangenheit eine pilzhemmende

Wirkung festgestellt und in Studien nachgewiesen werden. Somit wird Rooibos bei

Pilzinfektionen als Wirkungsmittel eingesetzt. 

– entzündungshemmend

Rooibos reduziert aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften Entzündungen, die

bei oxidativen Stress entstehen. Die im Rooibos enthaltenen Flavanoide Luteolin

und Quercetin wirken besonders stark entzündungshemmend, wodurch Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Diabetes verhindert werden können.

– stimmungsaufhellen

Das Flavanoid Quercetin hat im Körper Einfluss auf die Serotonin Produktion,

wodurch somit angeregt von Quercetin mehr Glückhormone gebildet werden,

welche als stimmungsaufhellend gelten und bei Depressionen zum Einsatz kommen.

– entgiftend (basisch)

Aufgrund des Mineralstoffgehalts können durch Rooibos überflüssige Schlacken

und Säuren gebunden und ausgeschieden werden. Außerdem hat der Tee einen positiven Einfluss auf bestimmte Leberaktivitäten, die der Entgiftung dienen.

– krampflösend

Hauptsächlich wirkt das Flavanoid Aspalathin krampflösend und hat so einen

mildernden Einfluss bei Darmkrämpfen.

– Blutgefäße schützend

Rooibos Tee (besonders das Flavanoid Rutin) stabilisiert, wie in Studien

nachgewiesen, kleine Blutgefäße, stärkt Gefäßwände und verhindert das

Zusammenkleben von Blutblättchen und somit Gefäßerweiterung durch

Verstopfung. Somit schützt Rooibos den Körper vor Krampfadern, Thrombosen und Schlaganfällen.

– Immunsystem stärkend

Durch die vielen Flavanoide, welche in ihrer Gesamtheit stark antioxidativ wirken,

und die Mineralstoffe wird das Immunsystem generell gestärkt und entlastet.

– beruhigend & stressdämpfend

Besonders Quercetin wirkt nachgewiesenermaßen beruhigend. Auch mindert

Rooibos die Synthese von den Stresshormonen Adrenalin und Cortison, durch

welche der Blutzuckerspiegel im Körper erhöht wird.

– hydrierend

Rooibos ist das ideale Getränk, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen, weil er

nicht wie andere Tee dehydrierend wirkt. Besonders Sportler schätzen Rooibos als

Durstlöscher, der mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen angereichert ist. 

Wirkungsschwerpunkte und Krankheiten

Rooibos Tee zeigt zahlreiche vorbeugende und aktiv heilende Eigenschaften, die in den letzten Jahren vermehrt durch wissenschaftliche Studien bestätigt werden konnten. Schon seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern Südafrikas als Heilmittel eingesetzt, bekommt Rooibos nun die Aufmerksamkeit als Heilmittel, die ihm gebührt. Im folgenden sollen die Hauptschwerpunkte seiner Wirkung im einzelnen betrachtet werden.

Krebs 

In Studien konnte Rooibos und einzelnen Flavanoiden nachgewiesen werden, dass diese eine sowohl vorbeugende Wirkung auf die Entstehung von Krebszellen als auch eine aktive Wirkung in Bekämpfung dieser.

Rooibos kann nachgewiesenermaßen, besonders durch die Wirkung der Polyphenole Aspalathin, Luteolin, Quercetin und Orientin, durch seine antioxidativen Eigenschaften oxidativen Stress und Lipid Peroxidation verhindern. So werden Zellen und DNA vor Angriffen und Schädigungen geschützt und somit Zellmutationen verhindert. Auch bei aktiver Bestrahlung wurde die Entwicklung von Krebszellen in Tierversuchen durch den Einfluss von Rooibos Polyphenolen stark verringert.

Ausführliche Informationen dazu im Artikel Rooibos und Krebs.

Allergie

Hautkrankheiten (Neurodermitis, Nesselsucht..)

Krämpfe, Kolliken und Darmprobleme

Die Flavanoide Aspalathin und Quercetin wirken sich entkrampfend und entspannend aus, besonders auf die Darmmuskulatur. Durch diese Wirkung kam es zur ersten Entdeckung der Heilwirkung von Rooibos, als eine Mutter durch Zufall im Jahr 1968 die 3-Monats-Kolliken ihres Babys durch Rooibos heilte. So ist Rooibos ein natürliches Hilfsmittel bei Magen- und Darmkrämpfen und kann besonders auch bei Babys und Kleinkindern (z.B. bei 3-Monats-Kolliken) ohne Bedenken auch in größeren Mengen genutzt werden, weil es koffeeinfrei und sehr wenig Oxalsäure enthält.

Bei Durchfallbeschwerden wirkt Rooibos antibakteriell und kann durchfallauslösende Bakterien wie Escherichia Coli in ihrer Anzahl dezimieren.

Alzheimer

Die starke antioxidative Wirkung, welche durch die Vielzahl an Flavanoiden besteht, schützt die Zellen vor oxidativen Stress und Lipider Peroxidation, und somit die Zellen vor Abbau und Zerstörung. Somit schützt Rooibos, besonders grüner Rooibos, auch Nervengewebe vor Angriffen durch freie Radikale. 

Herz-Kreislauf-System: Herzinfarkt, Schlaganfälle 

Rooibos hat durch verschiedenste Polyphenole eine weitgefächerte, positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und kann somit Arteriosklerose, Herzinfarkten und Schlaganfällen vorbeugen. Auch theraphiebegleitend zeigt Rooibos eine starke Wirkung. Ausführlich betrachtet im Artikel Rooibos und das Herz-Kreislauf-System.

Multiple Sklerose 

Rooibos wirkt besonders durch das Flavanoid Luteolin vorbeugend und heilend gegen Multiple Sklerose. Durch die starke antioxidative Wirkung des Flavons können Leukozyten in ihrer zerstörerischen Wirkung gegen den eigenen Körper gehemmt werden. Zudem wirkt Luteolin vorbeugend gegen die Krankheit, weil die Substanz Mastzellen hemmt, welche Immunstoffe und Proteasen aussenden, die die Entstehung von Multiple Sklerose befördern.

Generell wird oxidativer Stress als Ursache von Multiple Sklerose gesehen, weshalb Rooibos in seiner Gesamtwirkung als starkes Antioxidant der Krankheit vorbeugen kann.  

Osteoporose 

Bei Osteoporose kommt es zu vorzeitigen Knochenschwund. Dies führt zwangsläufig zur Schwächung der Knochen und zu vermehrten Knochenbrüchen. Zellen, welche Knochensubstanz abbauen, heißen Osteoklasten. Das wichtige Rooibos Flavanoid Luteolin kann die Aktivität dieser Zellen hemmen und somit Osteoporose vorbeugen und heilen. Zudem werden durch Luteolin Osteoblasten in ihrer Aktivität gefördert. Diese Zellen sind für die Knochenneubildung zuständig. 

Diabetes

Verschiedene Flavanoide im Rooibos zeigen in verschiedener Hinsicht eine deutlich positive Wirkung auf Diabeteserkrankungen. Vorallem in den letzten Jahren wurden viele Wirkungsweisen und positive Eigenschaften durch wissenschaftliche Studien bestätigt. Besonders das Polyphenol Aspalathin senkt, wie in Studien nachgewießen, den Blutzuckerwert im Blut. Ausführliche Informationen im Artikel Rooibos und Diabetes

Asthma

Leber

Sperma




Schreib einen Kommentar